Liebe Heilpraktiker/in Kollegen/in, Liebe Besucher/in,


auch 2016 dürfen Sie nicht nur Informationen zu neuen Verordnungen/Gesetzen etc. erwarten; interessante Vorträge und Fortbildungen für Heilpraktiker finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen. Immer wieder werden wir auch im Jahr 2016 im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Tagesseminare und Informations - Veranstaltungen für Interessierte anbieten.


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4.Politik Café, Sa 17.09.2016

Heilpraktiker im Fokus! Was ist geschehen?



Unter dem Motto:

·          Die Stärken unseres Berufsstandes nach Außen tragen

·          Mit den anwesenden Politikern diskutieren

·          Zeigen, dass wir am Erhalt  und einer positiven Entwicklung  unseres Berufstandes interessiert sindfand das 4. Politik-Café auf den 34. Süddeutschen Tagen der Naturheilkunde, in Fellbach statt.

 

Nach einer Eröffnungsrede und kurzer Vorstellung der Podiumsteilnehmer, durch Angelika Berse, Vorsitzende des Landesverbandes und Vize-Präsidentin des Bundesverbandes der Union Deutscher Heilpraktiker, begann das bisher best besuchteste Politik-Café. In dem bis zum letzten Platz besetzten Uhlandsaal begann Herr Hartmut Lockenvitz, Präsident des Bundesverbandes der Union Deutscher Heilpraktiker und 1. Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen mit seinen Einführungsworten.

 

Herr Lockenvitz informierte alle Anwesenden über die aktuellen Presseberichte, in denen der Heilpraktiker Berufsstand an den “Pranger“ gestellt wird. Nach den bedauerlichen Todesfällen in einer naturheilkundlichen Krebsklinik in Brüggen-Bracht ist die Diskussion um die Tätigkeit von Heilpraktikern auf allen Ebenen entbrannt, obwohl die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Krefeld und der zuständigen Polizei Mönchengladbach noch nicht abgeschlossen sind. Leider fordern vermeintliche Experten, bis hin zu hohen Politikern der Parteien in diesen Berichten neue Gesetzte und bezeichneten Heilpraktiker unter anderem als Scharlatane, welche in einer Blackbox agieren ohne staatliche Kontrolle.

Herr Lockenvitz stellte aber vor allen anwesenden sichtlich beeindruckten Politikern eindeutig klar, dass der Heilpraktiker nicht im rechtsfreien Raum arbeitet. Tätsächlich wurde gegenteilig klar, dass sehr viele Gesetze und Verordnungen das Berufsbild und die Tätigkeit des Heilpraktikers betreffen, so z.B. das Heilpraktikergesetz, das IfsG, das Arzneimittelgesetz, die Patientenrechteverordnung, das Heilmittelwerbegesetz sowie vieles mehr. Ebenso wurde nochmal auf die schwierige praxisnahe Ausbildung eingegangen, welche nicht nur durch die hohe Durchfallquote bei der schriftlichen und mündlichen Prüfung zeigt, welche Hürde eine Person auf sich nehmen muss, um Heilpraktiker zu werden. Nur mit einem umfangreichen Wissensschatz, angefangen bei der Anatomie des Menschen über viele Krankheitsbilder und Differenzialmethoden ist es möglich, die komplexen Fragestellungen in der mündlichen Prüfung beantworten zu können.

Nach den einführenden Worten des UDH Präsidenten begleitet durch eine Power-Point-Präsentation, begann eine sachliche Diskussion mit den anwesenden Politikern.

Mit Frau Friedlinde Gurr-Hirsch Mitglied des Landtags von der CDU, war zum ersten Mal eine Staatssekretärin beim Politik-Café vertreten. Frau Gurr-Hirsch ist Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Sie versprach die diskutierten Themen auf Bundesebene anzusprechen. Dabei betonte sie, dass es in Zukunft wichtig ist, die Berufsverbände als wahre Experten bei gesetzlichen Entscheidungsprozessen mit einzubeziehen und weiter Gespräche zu suchen. Ihre Haltung zum Berufsstand war sehr positiv.

Herr Rainer Hinderer, Mitglied des Landtags und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD, war in diesem Jahr eindeutig besser über den Berufsstand der Heilpraktiker informiert und möchte einen nachhaltigen Kontakt und Dialog mit den Berufsverbänden pflegen. Er schätze die Arbeit der Heilpraktiker vor allem in der präventiven Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Durch den Vergleich mit Handwerkern stellte er in positiven Worten das Fachwissen der Heilpraktiker hervor und differenzierte sich von Forderungen der Akademisierung des Berufsstandes.

Herr Hinderer betonte, dass Heilpraktiker als Ergänzung der Schulmedizin weiterhin einen hohen Wert in der Gesundheitsversorgung der Gesellschaft darstellen.

Um Heilpraktiker besser bei politischen Entscheidungsprozessen einzubinden und um eine Änderung der Sichtweise seitens der Politik zu erhalten, ist eine enge Verbindung mit Vertretern der Politik vor allem auch auf Bundesebene weiter anzustreben und auszubauen.

 

Herr Jochen Haußmann, Mitglied des Landtags, und gesundheitspolitischer Sprecher der FDP stärkte die Meinung der anwesenden Heilpraktiker, da seine Partei an den bestehenden Gesetzen und Verordnungen festhalten möchte um die Therapiefreiheit der Heilpraktiker sowie die praxisnahe Ausbildung zu erhalten. Wie auch im vergangen Jahr stellte sich Herr Haußmann als eindeutiger Unterstützer des Berufsstands der Heilpraktiker dar. Der FDP Politiker reist in diesem Zusammenhang nach Nordrhein-Westfalen und wird sein Fachwissen über den Berufstand der Heilpraktiker nutzen, um seine Parteigenossen zu informieren. Das Ziel dieser Reise ist, dass der Antrag seiner Parteigenossen nochmals überdacht wird.

 

Zusammenfassend ist zu erwähnen, dass nach den jüngsten Vorfällen in Nordrhein-Westfalen und den daraus resultierenden Presse-Berichten, es dringend notwendig ist, die Bevölkerung und Bundespolitik aufzuklären. Dies wiederum ist nur durch einen ständigen Dialog zwischen den Heilpraktiker Berufsverbänden und der Politik auf Bundesebene möglich.

 

Ein Bericht von Florian Berse


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-Neu-

Themen - Workshops unter dem Motto:

Aktive Mitgestaltung und fachlicher Austausch über Themen aus der Praxis

Termine finden Sie unter Veranstaltungen

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-Wichtig-

Sensationelle Pressemitteilung des Bayerischen Gesundheitsministerium

 

Bayerisches Gesundheitsministerium:

Osteopathie ist nicht teilbar und darf von Physiotherapeuten auch nicht auf ärztlicher Verordnung ausgeübt werden. [24.02.2016]

 

Mitte Dezember hatte hpO und der Verein Osteopathen in Hamburg gemeinsam die Gesundheitsminister der Länder angeschrieben und Argumente gegen die Ausübung der Osteopathie durch Physiotherapeuten zusammengetragen........

 

um mehr zu erfahren hier der Link zur Internet Seite des hpO Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierende Osteopathie e.V.  

 

   http://www.hpo-osteopathie.de


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